Liebesgedicht
Von Berlin geht ´s an die Elbe,
(in den Auen ward ich groß.)
Groß und groß ist nicht dasselbe.
Trotzdem lässt sie mich nicht los.
In Berlin, – Großstadtgedränge:
Menschentrauben knall und prall.
Doch die Wittenberger Enge
ist nicht einfach Rauch und Schall.
Diese Starre liegen lassen,
ganz bewusst. Was für ein Spleen?!
Kann es nicht in Worte fassen.
Starr ist manchmal auch Berlin.
Doch Gedanken fliegen weiter,
weil, es träumen hier Millionen.
Ja, es stimmt mich ziemlich heiter,
weil hier so viel Träume wohnen.
Ich pulsiere mittendrin
UND ich folg´ den Ruf der Aue.
Weil ich hier geboren bin,
ich der Aue blind vertraue.
Sanft schenk ich ihr einen Kuss.
Dankbar kräuseln sich die Wellen.
Leise ruft mir zu (m)ein Fluss:
Einfach da sein, nicht verstellen!
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Tags: Berlin, Fluss, Reim, Vers, Wellen
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